Forschungszentrum Weihenstephan
für Brau- und Lebensmittelqualität
Hygienic Design

Die Abteilung „Hygienic Design“ des Forschungszentrums Weihenstephan ist weltweit führend in der Anwendung von Testmethoden zur Prüfung der Hygienic Design Eigenschaften von Armaturen und Komponenten.
Für die Hygienic Design Untersuchungen steht ein akkreditiertes Testlabor zur Verfügung. Die Akkreditierung gemäß DIN/EN ISO EC 17025:2005 bezieht sich auf „mikrobiologisch-hygienische Untersuchungen an Maschinen und Apparaten der Lebensmittelverarbeitung.“
Das Testlabor bietet in Kooperation mit der EHEDG verschiedene Testmethoden zur Untersuchung von Armaturen an. Weiterhin können diese im Auftrag der EHEDG zertifiziert werden.
Testmethoden
Für die praktische Überprüfung der Ausrüstungen und Apparate hat die EHEDG mehrere Testmethoden entwickelt. Zur Unterstützung der Hersteller von Maschinen, Anlagen und Komponenten und der Nahrungsmittelverarbeiter werden diese Bauteile bezüglich Reinigbarkeit, Sterilisierbarkeit und Durchdringungsfestigkeit getestet und zertifiziert.
Zertifizierung
Die EHEDG bietet seit dem Jahre 2000 eine Zertifizierung für Komponenten an. Hierbei besteht die Möglichkeit, Komponenten, die für die Reinigung mit Flüssigkeiten ausgelegt sind, nach den EHEDG Kriterien zu zertifizieren. Seit 2009 ist diese Zertifizierung für weitere Maschinentypen erweitert worden.
Testcenter
Im Lebensmitteltechnikum der TU München, Wissenschaftszentrum Weihenstephan, befindet sich der Testcenter für alle mikrobiologisch-hygienischen Untersuchungen, die das Forschungszentrum Weihenstephan durchführt.
EHEDG Mitglied
Das Forschungszentrum Weihenstephan für Brau- und Lebensmittelqualität ist Mitglied in der EHEDG. Die EHEDG ist eine Organisation, die Lösungen für Problemstellungen hinsichtlich Hygienic Design anbietet. Sie nimmt Einfluss auf die Herausgeber internationaler Regelwerke und Normen und legt den Stand der Technik fest.
Die EHEDG erarbeitet und veröffentlicht verschiedene Leitlinien zu den einzelnen Themen des Hygienic Designs. Sie gelten als Referenz für die Konstruktion von Armaturen und Komponenten im Lebensmittelbereich und vermitteln praktisches Know-how. Um Expertenwissen an „den Mann“ zu bringen, werden regelmäßig Schulungen angeboten.

